eMMa

Was ist eMMa?

Das Vorhaben eMMa: „Patientenzentriertes eMedikationsmanagement als Add‐on zum bundeseinheitlichen Medikationsplan“ ist ein Verbundprojekt, welches für den Zeitraum August 2017 bis Juli 2020 vom Freistaat Sachsen und der EU gefördert wird. Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Arzneimittel-Therapiesicherheit mittels des eMedikationsmanagement.

Die Nichteinhaltung von Medikationsplänen belasten unser Gesundheitssystem unnötig. Schlechte Einhaltung der Medikation ist beispielweise Ursache für ca. 10 bis 25 Prozent der Pflegeheim‐ und Krankenhauseinweisungen sowie für ca. 30 bis 50 Prozent des Therapieversagens.

Zu den inhaltlichen Herausforderungen gehört vor allem die Einbindung des Patienten selbst. Durch die Selbstbefähigung des Patienten sollen Abweichungen von der ärztlichen Verordnung vermieden und der Therapieerfolg verbessert werden. Technisch herausfordernd für ein abgestimmtes eMediaktionsmanagement ist ebenso die Einbeziehung des Patienten sowie dessen weitere Gesundheitsversorger wie Krankhäuser oder Pflegeinrichtungen.

Inwiefern das interdisziplinäre eMediaktionsmanagement und für welche Patienten es erfolgreich angewendet werden kann, soll die begleitende prospektive kontrollierte Interventionsstudie des Zentrums für Arzneimittelsicherheit im Projektverlauf untersuchen.